Anleitung Espressokocher

Espressokocher von Top Moka am Schreibtisch

Espressokocher, Espressokanne oder Herdkanne – es gibt viele Namen für unsere kleinen Freunden. Kaffeeenthusiasten wissen natürlich wie einfach mit diesen Kannen außergewöhnlich guter Kaffee gemacht werden kann – doch alle die bisher nicht mit dem Thema vertraut sind wollen wir in diesem Blogbeitrag ein wenig auf die Sprünge helfen 🙂

Was ist ein italienischer Espressokocher und warum sind diese Kocher etwas ganz besonderes?

Jeder der in Italien war, schwärmt davon: Espresso um 1 Euro an jeder Ecke – und möchte das am liebsten daheim gleich nachmachen. Doch mit herkömmlichen Kaffeemaschinen mag das nicht so recht gelingen. Mit einem Espressokocher aus der Manufaktur Top Moka kannst du dir diesen Traum aber ohne weiteres erfüllen – zum einen gelingt der Kaffee richtig gut und zum anderen zauberst du dir ein wenig italienischen Flair in die eigene Wohnung. Alles was dazu notwendig ist, ist eine Herdplatte, am besten frisch gemahlener Kaffee und ein paar Minuten Zeit – fertig ist la dolce vita.

Die richtige Auswahl des Espressokochers – auf die Details kommt es an!

Wir wollen uns klarer Weise nicht zu viel über andere Marken unter halten – nur soviel: Im Vergleich zu anderen italienischen Espressokochern sind die Top Moka Maschinen zu 100% aus traditionellem, lebensmittelgeeignetem Aluminium und in werden Italien gefertigt. Traditionell deshalb, weil die ersten Mokkakannen ebenfalls aus Aluminium gefertigt wurden. Das Material ist besonders robust und nicht schwer. Die Kritik, das Material würde dem Kaffee eine metallische Note verleihen, können entkräftigen, denn die Top Moka Kannen werden mit modernsten Verfahren und aus speziellem Aluminium gefertigt, welches beispielsweise auch Kochgeschirr verwendet wird.

Je nachdem wie du deinen Kaffee bevorzugst, solltest du die entsprechende Kannen Größe wählen: Bei Espressokochern wird die Menge immer in Tassen/Becher/Cups angegeben. Je kleiner der Kocher – zum Beispiel unsere Mini One – umso intensiver ist das Aroma. Wenn du öfters mit Freunden Kaffee trinkst oder am Morgen frischen Kaffee für deinen Schatz zubereitest,  wählst einfach eine Maschine mit 2, 3 oder 6 Cups.

Aber wie funktioniert nun so ein Espressokocher?

Hier gehen die Meinungen auseinander – aber die Grundschritte sind immer die gleichen. Zu Beginn wird der Kocher auseinander geschraubt und mit kalten oder warmen (gleich mehr dazu) bis zum Ventil gefüllt.

Danach wird das Sieb eingesetzt und randvoll (die optimale Menge für die Menge an Wasser die in den Kocher passt) gefüllt und ganz leicht festgedrückt. Anschließend Wasserbehälter (samt Sieb) mit der Kanne schön fest zuschrauben und auf die Herdplatte stellen – bei den Moka Mini´s nicht vergessen die Becher unterzustellen 🙂

Sobald das Wasser zu Kochen beginnt, wird der Dampf mit Druck durch das Kaffeesieb gepresst und kühlt am Weg nach draußen ab, kondensiert und Kaffee fließt heraus. Sobald das Wasser im Behälter zur Gänze verkocht bzw. verdampft ist, und der Espressokocher glucksende Geräusche von sich gibt, ist der herrliche Mokka-Kaffee fertig.

Schritt 1: Wasser einfüllen

Im Idealfall solltest du warmes Wasser in den Wasserbehälter füllen. Warum? Wenn der Kocher mit kaltem Wasser befüllt wird, dauert es länger bist das Wasser kocht. Außerdem kann es bei minderwertigen Kannen vorkommen, dass sich das Material, aus dem die Kanne gefertigt ist, zu stark erhitzt und dadurch sein metallischer Geschmack auf das Wasser übertragen wird. Aber keine Sorge, bei den Aluminium Kannen von Top Moka ist das nicht der Fall – denn die Kannen sind  aus speziellem lebensmittelgeeignetem Aluminium und leiten die Hitze gut ab. Nichts desto trotz ist die Zubereitung mit warmem/heißem Wasser von Vorteil.

Darüber hinaus ist die Wasserqualität für guten Kaffee entscheidend  – je weicher, umso besser (du kannst zum Beispiel spezielles Mineralwasser verwenden)  🙂

Tipp: Achte beim Einfüllen darauf das die Wassermenge bis zum Ventil des Wasserbehälters geht. Dann passt die Wassermenge perfekt zur Kaffeemenge im Sieb.

Schritt 2: Der ideale Mahlgrad und qualitativ hochwertiger Kaffee

Je nach Mühle kannst du den Kaffee entweder sehr fein oder etwas gröber mahlen. Es gibt eine Faustregel: Je schneller die Zubereitung erfolgt, desto feiner sollte der Kaffee gemahlen sein. Sehr fein gemahlen ist z.b. der Kaffee für einen klassischen Siebträger den die Zubereitungszeit ist hier sehr kurz. Bei den Top Moka Espressokochern ist diese Zeit ein bisschen länger –  versuche daher den Kaffee um eine Nuance gröber zu mahlen. Den Kaffeetrichtereinsatz füllst du bis zum Rand mit gemahlenem Kaffee an, damit das Verhältnis von Wassermenge und Kaffee optimal ist.

Des weiteren ist die Qualität der Kaffeebohne entscheidend für den Geschmack und/oder die Verträglichkeit. Bei vielen im Supermarkt erhältlichen Sorten werden sehr minderwertige Bohnen verwendet. Das Ergebnis ist dann eine Kaffeebrühe, die nicht schmeckt und nicht gut verträglich ist. Daher: Such dir am besten eine kleine Kaffeerösterei in deiner Umgebung und koste dich durch die verschiedenen Sorten hindurch. Du wirst den Unterschied sofort schmecken.

Wir haben dir dazu ein paar Kaffeesorten von ausgewählten Partner zusammengesucht bzw. erweitern unsere Auswahl stetig – empfohlenen Kaffee findest du hier.

Schritt 3: Zusammenschrauben und auf der Herdplatte kochen

Einfach das Oberteil relativ fest auf den Wasserbehälter schrauben, Deckel schließen, den Herd auf die höchste Stufe drehen und in den nächsten 2-5 min etwas die Ohren spitzen. Sobald das Wasser zu kochen beginnt, wird es im Kocher über das Steigrohr nach oben gedrückt. Du hörst nun dieses unverkennbare „Gurgeln“ und siehst, beim Reinlugen in Kanne oder in den Becher, wie der herrlich duftende Kaffee aus dem Steigrohr fließt. Sobald 2 Drittel voll sind, nimm die Kanne vom Herd und lass es fertig laufen. Bei den klassischen Moka-Kochern kannst du diese auch schnell unter kaltes Wasser halten um die Kühlung zu beschleunigen.

Merke: Der Trick mit der Espresso Crema

Eine möglichst dichte, goldbraune Crema ist die Krönung jedes gelungenen Espressos und verleiht diesem den letzten Schliff. Normalerweise erhält man mit den klassischen Moka-Kochern keine Crema – mit Ausnahme von Modellen mit extra Cremaventil wie unsere „Top Moka Crema“.

Mit unseren anderen Modellen bedarf es ein paar Tricks – wir selbst sind beim Fotografieren unserer Shopbilder auf diese Idee gekommen: Alles wie gewohnt vorbereiten und die Kaffeekanne auf den Herd stellen. Sobald die ersten Tropfen zu laufen beginnen die Kanne vom Herd nehmen, das bisschen Kaffee (wenn nicht schon in einer Mini One oder Two) raus gießen und mit etwas Zucker vermengen bis eine etwas dickflüssige Masse entsteht. Den Rest des Kaffees normal weiter kochen lassen. Am Ende die beiden Flüssigkeiten dosiert vermengen – die typische Espresso Crema entsteht.

Schritt 5 – Eingießen

Schritt 6 – Genießen

 

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2 replies on “Anleitung Espressokocher

    • topmoka

      Hallo Bettina,

      danke für Deine Frage! Ja es gibt unsere Maschinen auch in einer Induktionsvariante – diese haben wir noch nicht im Shop. Gerne machen wir dir, wenn du uns sagst welche Kanne dir gefallen würde, ein gutes Angebot.

      Liebe Grüße,
      Florian

      Antworten

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